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Ace Of Base

Ace Of Base

Biografie

Ace Of Base , 1990 in Göteborg, Schweden, gegründet, machten es 1993 ihren Landsleuten ABBA nach und eroberten mit ebenso eingängigen wie modischen Songs die Hitparaden. Ulf Ekberg (programming), geboren am 6. Dezember 1970, und Jonas Bergren (programming), geb. am 21. März 1967, hatten nach kurzen Erfahrungen in Rockbands zunächst allein an Synthesizern, Computern und Samplern gewerkelt. In Ermangelung eigenen Gesangstalents bat Bergren seine Schwestern Malin, geb. am 31. Oktober 1970, und Jenny, geb. am 19. Mai 1972, an die Mikrophone. Die Dance-Rhythmen und Reggae-Elemente im Verein mit den im heimischen Kirchenchor erprobten Stimmen Jennys und Malins verhalfen der ersten Single, Wheel Of Fortune, zunächst in Dänemark zu Charts-Erfolgen. Die bald folgende Single All That She Wants, ein ebenso witziger wie desillusionierter Report des alltäglichen Mädchenfrusts, brachte in ganz Europa Gold-Schallplatten ein, bis Juli 1993 allein in Deutschland drei.

Als im selben Monat die Debüt-LP Happy Nation folgte, wurden auch die Hörer in den USA auf das Quartett aufmerksam. Im Oktober ’93 notierte All That She Wants auf Platz zwei der "Billboard"-Charts. Happy Nation wurde daraufhin in einer speziellen US-Version auf den Markt gebracht, die vier neue Songs enthielt, aber auf der europäischen Ausgabe einen, der in den USA wiederum nicht auf der CD zu finden war. Die clevere Veröffentlichungstaktik verschleierte, dass Ace of Base dem Erstling so schnell nichts Neues nachfolgen lassen konnten. Zwar waren die aus Happy Nation ausgekoppelten Singles nicht so erfolgreich wie All That She Wants, doch zogen auch Happy Nation, Waiting For Magic und The Sign in die Charts ein. Mit weltweit 19 Millionen Exemplaren wurde Happy Nation 1995 als bestverkauftes Debütalbum im "Guinness-Buch der Rekorde" notiert.

Das zweite Album The Bridge stellte das schwedische Quartett erst 1995 fertig, in gleicher Machart, weniger erfolgreich. Immerhin reichten die Umsätze bei den World Music Awards in Monte Carlo im Mai 1996 zum Preis "World’s Best-Selling Scandinavian Artist/Group Of The Year". Nach dem dritten Album Cruel Summer (1998) war jedoch die Luft aus dem Act raus. Die Plattenfirma, in Amerika Arista, konnte fortan einige hübsche House-Mixe und Motown-Derivate, wieder und wieder neu gekoppelt, in die Regale jubeln: Greatest Hits (2000), The Platinum And Gold Collection (2003).

(Text gekürzt - Die vollständige Biographie finden Sie im "Rock-Lexikon") Entnommen aus: Rock-Lexikon Bd. 1+2, hgg. von: Siegfried Schmidt-Joos und Wolf Kampmann unter Mitarbeit von Barry Graves und Bernward Halbscheffel,

Historische Diskografie

LPs:
Happy Nation (1993 in den USA 1993 als The Sign veröffentlicht)
The Bridge (1995)
Flowers (1998 in den USA als Cruel Summer veröffentlicht)
Da Capo (2002)

Zusammenstellungen (Auswahl):
Greatest Hits (2000)
The Platinum And Gold Collection (2003)

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