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P!nk

Geburtstag:

08.09.1979
Geburtsort:

Doylestown, Pennsylvania, USA
Instrument:

Gesang

P!nk

P!nk gehört zu jenen Künstlern, denen zunächst alles recht ist, um an ihr Stück des Kuchens zu kommen, nur um dann später zu behaupten, sie sei mehr oder weniger dazu gezwungen worden und geschmeckt hätte es auch nicht. Geboren wurde P!nk 1979 als Alecia Beth Moore. In der Nähe von Philadelphia wuchs sie in einer musikalischen Familie auf und begann angeblich schon als 13-jährige, regelmäßig in den Clubs der Stadt aufzutreten. Nachdem sie im Alter von 14 von einer Tänzerin zu einer Hintergrund-Chanteuse aufgestiegen war, konnte man sie regelmäßig jeden Freitag singen hören. Dort wurde sie dann entdeckt, wie es immer so schön heißt, und wurde nach einem erfolgreichen Gesangscasting der Gruppe "Basic Instinct" zugeteilt, die sich aber nur wenige Wochen später auflöste. Die so genannte Konkursmasse P!nk sollte nun einer anderen Gruppe angehören, die immerhin schon auf dem Reißbrett existierte. Aber auch "Choice" zerbrach, bevor sie angefangen hatten zu existieren. Und auch aus dieser Formation ging P!nk als einzige Überlebende hervor. Das LaFace-Label, auf dem schon Toni Braxton groß rausgekommen war, zeigte aber vermehrt Interesse an der jungen Frau.

Ihr Debut, eine krude Mischung aus Balladen, R'n'B und Dancepop wurde zu einem Megahit. Dank der Singles There U Go, Most Girls und You Make Me Sick wurde Can’t Take me Home zu einem höchst erfolgreichsten Debut-Album. Die heutzutage eher als emanzipierte geltende und schwerpunktmäßig mit Janis Joplin verglichene Rockerin, ging dann mit 'N Sync auf Tour. Ihre Zusammenarbeit mit Christina Aguilera, Mya und Lil' Kim für den von Missy Elliott produzierten Cover-Song "Lady Marmelade" allerdings markierte den Anfang vom Ende ihres Images als urbane R'n'B-Lady.

Dann tat sie sich mit Linda Perry zusammen, der kleinen und seltsam behuteten Frontfrau des One Hit Wonders 4 Non Blondes, die seit Mitte der 1990-er so ungefähr jeden fünften Hit schrieb, der in den amerikanischen Charts vertreten war. Selbstredend wurde auch das zweite Albums P!nks, „M!Ssundaztood“, zu einem Verkaufsschlager, von dem hunderttausende Künstler weltweit ein Leben lang träumen. Mit R'n'B, Urban und Soul hatte das alles alerdings gar nichts mehr zu tun. Dafür sorgten nicht nur Linda Perry, sondern auch Aerosmiths Steven Tyler und Bon Jovis Richie Sambora.

Für ihr 2003 erschienenes Album Try This musste dann mit Operation Ivy/Rancid-Veteran Tim Armstrong gleich ein echter Punkrocker her. Obwohl nicht ganz so erfolgreich wie der Vorgänger, reichten die Verkäufe dennoch zu einer groß angelegten Tournee durch Europa und den Rest der Welt.

Bei anhaltendem Erfolg erschienen in den Jahren 2006 mit I'm Not Dead und 2008 mit Funhouse zwei weitere Alben voller Bubblegeum-Pop der Gegenwart. Mit letztgenannter Song-Sammlung indes deutete die Sängerin bereits an, in Zukunft auch getragenere Klangfarben zu wählen. 2011 folgte die erste Greatest Hits Compilation "Greatest Hits...So Far!!!"