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Bebop

Vom Kommerz zum Jazz als Kunstform

Hippe Bärte, Brillen und Anzüge: Die nervöse Revolution des Bebop

Wie so oft in der Jazzgeschichte war es New York und wie so oft war es dort Harlem, wo sich Anfang der vierziger Jahre eine Stilistik entwickelte, die den Beginn des modernen Jazz markierte: Bebop. Im Minton´s, einem legendären Club trafen sich (zumeist schwarze) Musiker, die dem mittlerweile gefälligen, von Weissen dominierten und kommerziell enorm erfolgreichen Swing etwas entgegensetzen wollten. Darunter waren der Gitarrist Charlie Christian, der Pianist/Komponist Thelonius Monk und v.a. zwei Musiker, die nachgerade den Bebop verkörperten: Altsaxophonist Charlie ("Bird") Parker und Dizzy Gillespie (Trompete). Ihre Musik war nervös und schnell, für damalige Ohren unmelodiös und unverständlich; sie brach die harmonischen Grenzen des Swing auf und war rhythmisch komplexer. [...]