Biografien / Abba

 
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Abba: The Name Of The Game

The Name Of The Game

CD / 03.02.03

Hörprobe vorhanden
Abba: Abba-The Movie

Abba- The Movie

DVD-Video Album / 23.09.05

Abba: Ring Ring

Ring Ring

CD / 25.06.01

Abba: Super Troupers

Super Troupers

DVD-Video Album / 11.10.04

Abba: Waterloo

Waterloo

CD / 25.06.01

Abba: Arrival

Arrival

CD / 25.06.01

Hörprobe vorhanden
Abba: The Definitive Collection

The Definitive Collection

CD / 11.02.02

Hörprobe vorhanden
Abba: 16 Hits

16 Hits

DVD-Video Album / 04.08.06

Abba: Abba

Abba

CD / 25.06.01

Abba: 18 Hits

18 Hits

CD / 05.09.05

Hörprobe vorhanden

Waterloo

MC (analog) / 14.11.96

Abba: The Album

The Album

CD / 25.06.01

Hörprobe vorhanden
Abba: Ultimate Review

Ultimate Review

DVD-Video Album / 16.03.07

Abba: Abba In Concert

Abba In Concert

DVD-Video Album / 29.03.04

Abba: Super Trouper

Super Trouper

CD / 25.06.01

Hörprobe vorhanden
Abba: The Gold Singles

The Gold Singles

DVD-Video Album / 13.10.06

Abba: The World's Greatest Albums-Arrival

The World's Greatest Albums- Arrival

DVD-Video Album / 13.07.07

Abba: The Definitive Collection

The Definitive Collection

DVD-Video Album / 15.07.02

Abba: More Abba Gold

More Abba Gold

CD / 17.06.08

Hörprobe vorhanden
Abba: Voulez-Vous

Voulez- Vous

CD / 25.06.01

Abba: The Visitors

The Visitors

CD / 25.06.01

Abba: Gold

Gold

CD / 17.06.08

Hörprobe vorhanden
Abba: 18 Hits (Ecopac)

18 Hits (Ecopac)

CD / 03.07.07

Hörprobe vorhanden
Abba: Gold-The Greatest Hits DVD

Gold- The Greatest Hits DVD

DVD-Video Album / 25.08.03

Abba: Universal Masters Collection

Universal Masters Collection

CD / 04.08.06

Hörprobe vorhanden
Abba: Music In Review (2dvd+German Book)

Music In Review (2dvd+German Book)

DVD-Video Album / 17.11.06

Abba: Thank You For The Music(CD-Box)

Thank You For The Music (CD- Box)

CD / 02.11.01

Hörprobe vorhanden
Abba: Music In Review 1973-1982

Music In Review 1973- 1982

DVD-Video Album / 25.11.05

Abba: Thank You For The Music (New Version)

Thank You For The Music (New Version)

CD / 12.08.08

Hörprobe vorhanden
Abba: Dancing Queen Collection (3dvd+Book)

Dancing Queen Collection (3dvd+Book)

DVD-Video Album / 26.09.08

Abba: Abba The Albums

Abba The Albums

CD / 07.11.08

Hörprobe vorhanden
Abba: The Definitive Collection (Sound & Vision)

The Definitive Collection (Sound & Vision)

CD + DVD Video / 18.11.08

Hörprobe vorhanden
Abba: Classic...The Masters Collection

Classic. . . The Masters Collection

CD / 28.04.09

Hörprobe vorhanden
Abba: 18 Hits (Ecopak)

18 Hits (Ecopak)

CD / 26.06.09

Hörprobe vorhanden
Abba: 2 For 1: Abba/Arrival

2 For 1: Abba/ Arrival

CD / 07.07.09

Hörprobe vorhanden
Abba: In Japan (Ltd.Deluxe Edt.)

In Japan (Ltd. Deluxe Edt. )

DVD-Video Album / 30.10.09

Abba: In Japan

In Japan

DVD-Video Album / 30.10.09

 
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© 1998 und © 2002 Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg (aktualisiert und bearbeitet)
 
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Abba

ABBA , 1972 in Stockholm gegründet, machten mit zeitlosen Popschlagern, die sich nur bedingt modischen Trends unterwarfen, "das Knopfdrücken am Autoradio wieder zu einer lohnenden Sache" ("Rolling Stone"). Zu einer Zeit, da auch Dilettanten-Bands gleich mit einem Album debütieren durften, definierten sie die Single als musikalische Visitenkarte im Popgeschäft neu. Björn Ulvaeus (g), geboren am 25. April 1945 in Göteborg, und Benny Andersson (kb), geboren am 16. Dezember 1946 in Stockholm, bastelten einprägsame, pfiffig arrangierte Ohrwürmer, die ihre (zeitweiligen) Ehefrauen Agnetha Fältskog (voc), geboren am 5. April 1950 in Jönköping, und Anni-Frid "Frida" Lyngstad (voc), geboren am 15. November 1945 bei Narvik, Norwegen, "mit der höflichen Distanziertheit von Chorsängerinnen" ("New York Times") zum besten gaben. Nach ansehnlichen Solo-Erfolgen in schwedischen Jazz-, Folk-, Pop-Ensembles traten die Paare Benny/Frida und Björn/Agnetha ab 1970 zunächst als Festfolk Quartet oder Engaged Couples in Göteborger Restaurants und Clubs auf. Der Stockholmer Plattenunternehmer Stig Anderson (Polar Records) brachte die Karriere der vier dann auf Kurs. Er animierte die Individualisten, sich einen Team-Sound zu erarbeiten, und riet ihnen, die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen zum Markenzeichen (A-B-B-A) zu vereinen, obwohl dies auch der Handelsname der größten schwedischen Fischfabrik war. Erste ABBA-Tonkonserven (People Need Love; 1972) brachten nur wenige Pop-Fans auf den Geschmack; bei der schwedischen Vorentscheidung zum Grand Prix d'Eurovision fiel das Quartett mit Ring Ring 1973 durch. Im darauffolgenden Jahr, beim Eurovisionswettbewerb in Brighton, England, machten ABBA dann den großen Fischzug: Vor einem potentiellen TV-Publikum von 500 Millionen Zuschauern in 32 Ländern gewannen sie mit Waterloo den ersten Preis. "Auf einen Schlag löste Popmusik die Rockmusik ab" ("New Musical Express"). ABBA, die "Avantgarde des Normalen" (Kultblatt "Elaste"), verabreichte nach diesem sensationellen internationalen Einstand der Konsumwelt Coca-Cola für die Ohren und bediente sich dabei eines musikalischen Esperanto: Mamma Mia, S.O.S., Money Money Money, Voulez-Vous, Honey Honey. "Amerikanisches Schmalz mit teutonischem Rhythmus und skandinavischem Singalong-Feeling" ("Newsweek") war eine unwiderstehliche Pop-Mixtur, die sich überall absetzen ließ.

"Niemals in den Annalen der modernen Popmusik hatte eine bekannte Gruppe so wenig von literarischem Interesse zu sagen und war dennoch so einflußreich", konstatierte die "New York Times". ABBA borgten vom US-Pop der sechziger Jahre (Connie Francis, Motown, Phil Spector, Beach Boys, The Mamas And The Papas) und schlugen eine Brücke zum Synthesizer-Pop der Gegenwart. Ihr rigider Song-Rhythmus, ihre Eigenart, jede Textsilbe stakkatogleich einer Note zuzuordnen, und ihr eklektizistischer Umgang mit Musikeinflüssen aus dem globalen Dorf inspirierten Sänger und Songschreiber wie Elvis Costello, The Clash, The Police, Human League, ABC. In vier Jahren verkauften ABBA, inzwischen längst Teilhaber bei Andersons Polar, 53 Millionen Platten und avancierten zur erfolgreichsten Popgruppe seit den Beatles. Ihre Gewinne investierten sie mit beträchtlicher Rendite in die heimische Konsumgüter-Industrie, Computerleasing, Immobiliengeschäfte, Kunsthandel. Auch in ihrem Hauptberuf legten die ABBA-Artisten mehr Substanz zu. Mit ansteigendem Erfolgsdruck und zunehmenden Privatproblemen wurden ihre LPs düsterer; der frivole, spielerische Singsang der Waterloo-Jahre wich mehr und mehr introspektiven Balladen und Chansons voller Abschiedsschmerz oder Paranoia. Ihr neuntes Album, The Visitors (1982), ließ zu hübschen Melodien sentimentale Texte aus einer häßlichen Welt am Rande des nuklearen Holocaust erklingen. In jener Zeit löste sich der Gruppenverband auf. Frida und Agnetha starteten Solokarrieren, Benny und Björn dachten sich mit dem englischen Texter Tim Rice (Evita) das Musical Chess aus, das 1984 auf Platte erschien. Eine Bühnenversion kam 1986 in London heraus, wurde 1988 am Broadway jedoch ein Flop. Ein zweites Musical von Andersson und Ulvaeus, Kristina Fran Invelma, hatte am 7. Oktober 1995 im schwedischen Malmö Premiere, kam aber nicht auf die internationalen Bühnen. Die Original Cast-CD erreichte in den schwedischen Charts Position zwei. ABBAs Mentor Stig Anderson erlag im Alter von 66 am 12. September 1997 in Stockholm einem Herzschlag. Der Mythos der Gruppe lebte fort. Best-of-Zusammenstellungen erzielten bis in die neunziger Jahre Millionenverkäufe, ABBA-Coverversionen, in den achtziger Jahren von Blancmange, in den Neunzigern von Erasure, fanden immer ein großes Publikum. Besonders die vollelektronischen ABBA-Songs von Erasure sorgten für ein ABBA-Revival und trieben den Verkauf der Kompilationen ABBA Gold (1992) und More ABBA Gold (1993) in schwindelnde Höhen. Während die ABBA-Musiker sich entweder vom Musikgeschäft zurückgezogen hatten - wie Fältskog und Lyngstad - oder sich vor Gericht mit dem früheren Management stritten - wie Ulvaeus und Andersson -, konnte das Fake-Quartett Björn Again mit dem Nachsingen von ABBA-Titeln reich und berühmt werden. Aber auch veritable Rockgruppen wie U2 erwiesen den schwedischen Pop-Artisten ihre Reverenz und sangen - gemeinsam mit Ulvaeus und Andersson - 1992 Dancing Queen. Welche Bedeutung ABBA-Musik in den siebziger Jahren für den einzelnen Fan haben konnte - der australische Film "Muriels Hochzeit" (1994), dessen Protagonistin ergebener Fan ABBAs war, ließ es ahnen. Am 6. April 1999, exakt 25 Jahre nachdem das Quartett mit Waterloo den Eurovision Song Contest gewonnen hatte, kam im Londoner Prince Edward Theatre das Musical Mamma Mia heraus. Buchautorin Catherine Johnson stellte den Generationenkonflikt zwischen einer traditionell denkenden jungen Frau Anfang Zwanzig (Sophie) kurz vor ihrer Hochzeit und ihrer emanzipierten Mutter Mitte Vierzig (Donna) mittels 27 ABBA-Songs dar. Björn, Benny, Anni-Frid und Agnetha erschienen zur Premiere und dementierten abermals Pläne einer Reunion. In London drei Jahre lang durchgehend ausverkauft, erlebte "der erste große Musical-Hit des neuen Milleniums" (‚Herald Tribune') seine Deutschlandpremiere im November 2002 am Operettenhaus Hamburg.

 
Historische Diskografie:
LPs auf Polar:
Ring Ring (1973 als Honey Honey auf Karussell 1994 veröffentlicht)

auf Polydor:
Waterloo (1974)
Mamma Mia (1974)
ABBA (1975)
Arrival (1976)
The Album (1977)
Voulez-Vous (1979)
Super Trouper (1980 auch als Box zusammen mit LP ABBA For The Record)
Gracias Por La Musica (1980)
The Visitors (1981)
Live (1986)

Zusammenstellungen (Auswahl)
:
The Best of ABBA (1975)
The Very Best of ABBA (1976)
Greatest Hits Vol. 2 (1979)
The Singles - The First Ten Years (1982)
ABBA Gold (1992)
More ABBA Gold (1993)

LPs Benny Andersson mit The Hepstars (teilweise mit Björn Ulvaeus)
auf Olga:
Mashed Potatoes (1965)
The Hepstars - Isn't It Easy To Say (1966)
Jul Med Hepstars (1966)
Hep Stars Pa Svenska (1967)

LP Benny Andersson und Orsa Spelman auf Mono Music:
Fiolen Min - Svenska Spelmanslater (1990)

LP Benny Andersson mit Barbra Bellander auf Mono Music:
Da Jag Sag Dig (1991)

LPs Björn Ulvaeus und Benny Andersson mit The Hootenanny Singers auf Polar:
Bästa (1967)
Bellman Pa Vart Sätt (1968)
Pa Tre Man Hand (1969)
Skilling Tryck (1970)
Vara Vackraste Visor (1971)
Vara Vackraste Visor/2 (1972)
Dan Andersson Pa Vart Sätt (1973)
Evert Taube Pa Vart Sätt (1974)
Sjunger Evert Taube (1976)
Manga Ansikten (o.J.)

Duo-LP Björn Ulvaeus und Benny Andersson auf Polar:
Lycka (1976)

auf RCA:
Chess (1984)

Solo-LPs Agnetha Fältskog auf Cupol:
Agnetha Fältskog (1968)
Vol. 2 (1969)
Som Jag Är (1970)
Bästa (1973)
Elva Kvinnor I Ett Hus (1975)
Tio Ar Med Agnetha (1979)
Sung Denna Sung (1986)

auf Polar:
Nu Tändas Tusen Juleljus (1980)

auf Polydor:
Wrap Your Arms Around Me (1983)
Eyes Of A Woman (1985)

auf WEA:
I Stand Alone (1987)

Solo-LPs Frida auf EMI:
Anni-Frid Lyngstad (1971)

auf EMI/Columbia:
Frida (1971)

auf Polar:
Frida Ensam (1975)

auf Polydor:
Something's Going On (1982)
Shine (1984)
 
Erhältliche Produkte (37)
Titel Format  
The Name Of The Game CD
Abba-The Movie DVD-Video Album  
Ring Ring CD  
Super Troupers DVD-Video Album  
Waterloo CD  
Arrival CD
The Definitive Collection CD
16 Hits DVD-Video Album  
Abba CD  
18 Hits CD
Waterloo MC (analog)  
The Album CD
Ultimate Review DVD-Video Album  
Abba In Concert DVD-Video Album  
Super Trouper CD
The Gold Singles DVD-Video Album  
The World's Greatest Albums-Arrival DVD-Video Album  
The Definitive Collection DVD-Video Album  
More Abba Gold CD
Voulez-Vous CD  
The Visitors CD  
Gold CD
18 Hits (Ecopac) CD
Gold-The Greatest Hits DVD DVD-Video Album  
Universal Masters Collection CD
Music In Review (2dvd+German Book) DVD-Video Album  
Thank You For The Music(CD-Box) CD
Music In Review 1973-1982 DVD-Video Album  
Thank You For The Music (New Version) CD
Dancing Queen Collection (3dvd+Book) DVD-Video Album  
Abba The Albums CD
The Definitive Collection (Sound & Vision) CD + DVD Video
Classic...The Masters Collection CD
18 Hits (Ecopak) CD
2 For 1: Abba/Arrival CD
In Japan (Ltd.Deluxe Edt.) DVD-Video Album  
In Japan DVD-Video Album  
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