Start | Zucchero | Wikipedia Biografie

Zucchero

Zucchero

Wikipedia Biografie

"Albumcharts und Chartquellen fehlen" -- Harro 01:02, 5. Dez. 2012 (CET)
| | | }} | }} | | }} | }} | }} }} | | }} }} | }} }} }} }} }} }} }} }} }} }} }} Zucchero (* 25. September 1955 in Roncocesi (Reggio nell'Emilia), Emilia-Romagna als "Adelmo Fornaciari") ist ein italienischer Singer-Songwriter, dessen Musik, die in englischer oder italienischer Sprache erscheint, von Gospel, Blues und Rockmusik inspiriert ist, und dessen Bandbreite von Balladen bis hin zu mehr Boogie-ähnlichen Stücken reicht. Sein bekanntester Song dürfte "Senza una donna" sein, zusammen mit Paul Young gesungen (1991). Seinen Künstlernamen ("zucchero", italienisch für Zucker) gab er sich aufgrund einer Kindheitserinnerung: Eine Lehrerin der Grundschule sagte ihm, er sei süß wie Zucker, und nannte ihn marmellata e zucchero (Marmelade und Zucker).

Leben

Er begann seine Karriere 1970 mit seiner ersten Single, bevor 1983 sein erstes Album erschien. Durchschlagenden Erfolg hatte er 1989 mit dem Album "Oro incenso e birra" (Gold, Weihrauch und Bier), welches das meistverkaufte Album in der italienischen Geschichte wurde: bereits vor Erscheinen gab es beinahe eine Million Vorbestellungen dafür. Darauf enthalten sind u. a. "Diavolo in me", (der Teufel in mir) und "Diamante" getextet von Francesco De Gregori, der Großmutter des Sängers gewidmet. Im Jahr 1992 war er der einzige italienische Sänger, der zum "Freddie Mercury Tribute Concert" eingeladen wurde. Dort sang er das Lied Las Palabras de Amor in Erinnerung an den Sänger von Queen: Damit begann auch die musikalische Zusammenarbeit und Freundschaft mit dem Gitarristen Brian May und dem Schlagzeuger Roger Taylor. 1994 war er wiederum einziger Teilnehmer aus Italien beim Konzert von Woodstock II. Zu seinen großen Erfolgen zählen Lieder wie X colpa di chi? (wessen Schuld?) (aus dem Album Spirito DiVino), Così celeste (zusammen mit Cheb Mami) und Il grande baboomba, mit dem er Festivalbar im Jahr 2004 gewann. Von großem Erfolg gekrönt war auch die Zusammenarbeit mit der mexikanischen Gruppe Maná. Mit dieser hat Zucchero unter anderem das Lied Baila Morena gesungen und an deren Album Revolución de amor mitgewirkt. Gemeinsam singen sie dort das Lied Eres mi religión. Sein 2004er-Album "ZU & Co", auf dem unter anderem Duette mit Miles Davis, Paul Young, Sheryl Crow, Dolores O'Riordan (The Cranberries), B. B. King, John Lee Hooker, Brian May und Sting enthalten sind, hat einen millionenfachen Absatz in der ganzen Welt gefunden. Zucchero trat im Rahmen der weltweiten Live-8-Benefizkonzerte am 2. Juli 2005 in Rom und Paris auf. Im September 2006 erschien sein Album Fly. Es stellt einen Stilwechsel dar, enthält mehr Pop und viele Balladen. Entstanden ist es in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Ivano Fossati und Jovanotti. Im November 2007 erschien sein Album "All the Best", auf dem er mit "Wonderful Life" (Black) und "I Won't Let You Down" (Ph.D.) zwei Klassiker der 80er coverte. Am 4. Dezember 2008 erschien ein CD/DVD-Set von seiner Tour 2008 - Live in Italy. Sein letztes Album "Chocabeck" ist am 19. November 2010 erschienen. In elf Songs beschwört Zucchero das Bild vom Alltag eines Bauerndorfs in der italienischen Provinz und verweist damit auf seine eigene Jugend in der Reggio Emilia-Romagna. Meine Eltern waren Bauern, und als ich klein war, hatten wir nie besonders viel Geld berichtet Zucchero, Sonntagskuchen war für uns etwas Besonderes. Wenn es keinen gab und er danach fragte, lautete die Antwort, es gäbe stattdessen Chocabeck. Ein Wortspiel, das sich aus klappern (choca) und Schnabel (beck) zusammensetzt und bedeutet, dass ein Schnabel klappert, weil er mal wieder leer ist, da es kein Futter gibt.

Diskografie (Auswahl)

  • Un po' di Zucchero (1983)
  • Zucchero and the Randy Jackson Band (1985)
  • Rispetto (1986)
  • Blue's (1987)
  • Snack bar Budapest (Soundtrack) (1988)
  • Oro incenso & birra (1989)
  • Zucchero sings his hits in English (1990)
  • Zucchero (1991)
  • Zucchero Live at the Kremlin (1991)
  • Miserere (1992)
  • Diamante (1994)
  • Spirito divino (1995)
  • The Best of Zucchero Sugar Fornaciari's Greatest Hits (1996)
  • Bluesugar (1999)
  • Overdose d'amore the ballads (1999)
  • Bluesugar & White Christmas (1999)
  • Shake (2001)
  • Spirit cavallo selvaggio (2002, Filmmusik, nie veröffentlicht)
  • ZU & Co (2004)
  • ZU & Co live at the Royal Albert Hall - (2004)
  • Fly (2006)
  • All the Best (2007)
  • Live in Italy (2008) CD/DVD
  • Chocabeck (2010)
  • La sesión Cubana (2012)

Auszeichnungen

  • 1997: RSH-Gold
  • 2011: DIVA - Deutscher Entertainment Preis

 

Wikipedia Logo

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Zucchero aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.