Scissor Sisters
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Sellards,Jason
Gesang -
*03.10.1977
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Hoffmann,Scott
Keyboards
Bass
Banjo -
*01.09.1976
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Gruen,Derek
Gitarre -
*31.08.1979
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Lynch,Ana
Gesang -
*14.08.1974
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Secore,Patrick
Schlagzeug -
*06.09.1968
Scissor Sisters
Die Anfänge der nach einer lesbischen Sex-Praktik benannten Band liegen in Kentucky, genauer an der dortigen Universität. Jake Shears, Sänger, Kopf und optisches Aushängeschild der Band, und auf den Geburtsnamen Jason Sellards getauft, soll der Legende nach nur zu Besuch vor Ort gewesen sein; dann aber lernte er das spätere Bandmitglied Scott Hoffmann alias Babbydaddy kennen und, so genau weiß man es nicht, lieben. Nur wenig später zog das Paar nach New York und traf dort zunächst auf Ana Matronic. Musikalische Pläne wurde eigentlich sofort geschmiedet, aber erst nachdem Shears in seinem Stripclub auf Del Marquis gestoßen war, vervollständigte sich die Band zu einem Quartett und nahm relativ zügig die erste Single auf, deren B-Seite ihren Durchstarter-Hit Comfortably Numb enthielt. Um ihre extrem tanzbare Musik live darbringen zu können, fehlte ihnen einfach noch ein Schlagzeuger; mit Paddy Boom ward ihnen geholfen.
Allerdings konnte oder wollte das New Yorker Publikum mit den Scheren-Schwestern nichts bis gar nichts anfangen - ganz anders als der ein oder andere englische DJ, bei denen die Pink Floyd Coverversion rauf und runter gedudelt wurde. In der Folge siedelte die Band nach England über und machte sich an die Arbeit für das erste Album. Am Ende des Jahres 2004 fanden sich die Scissor Sisters neben Keane wieder - als Band mit den meistverkauften Alben des Jahres. Und während der Fünfer in ganz Europa großartig gefeiert wird, konnten sie im Vergleich dazu in ihrer Heimat, den USA, so gut wie gar nichts absetzen; wenn überhaupt, dann in der amerikanischen Schwulen und Lesben-Szene. Teilweise dürfte das dem stark libertinären Gestus der Texte, der Musik und natürlich der Bewegungen des Ex-Strippers Jake Shears geschuldet sein. Singles wie Laura Take Your Mama oder auch Filthy/Gorgeous wurden zwar auch in den USA gespielt, hatten aber nicht die Wirkung wie in Europa. Nach diversen und einigermaßen profilierenden Live-Gigs mit diversen Alt-Stars des Musik-Bizz, machten sich die Schwestern an die Aufnahmen für ihr neues Album Ta-Dah, das im Herbst 2006 erschien.




