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Keys,Alicia

Geburtstag:

25.01.1981
Geburtsort:

New York City, New York, USA
Genre:

Contemporary
Instrument:

Gesang
Gesang
Klavier

Keys,Alicia

Dass die als Alicia Augello Cook geborene RnB-Prinzessin sich Keys mit Nachnamen nennt, ist ein erster und noch dezenter Hinweis darauf, dass das Phänomen Alicias Keys weit mehr als nur ein klangliches ist. Allein die Tatsache nämlich, dass Frau Cook abgesehen von ihrer Stimme ein Instrument tatsächlich bedienen kann, ist alleine anscheinend Grund genug, sie in den RnB-Himmel zu heben. Und damit das auch ja niemand vergisst, nennt sich Alicia mit Nachnamen so, wie die Klaviertasten im Englischen. Angefangen hatte alles damit, dass ihre Mutter, bei der sie nach der Trennung ihrer Eltern lebte, das musikalische Talent ihrer Tochter entdeckte und sie von diesem Moment an, wo sie nur konnte, förderte. Das fing beim Kirchenchor an und hörte längst nicht mit Klavier- und Ballettunterricht auf. Im Alter von 14 Jahren begann Cook, ihre ersten eigenen Songs zu komponieren. Und obwohl sie klaviertechnisch vor allem Bach, Beethoven und Chopin hatte kennenlernen dürfen, klang ihre Musik sehr viel mehr nach Wonder, Gaye und Isaac Hayes.

Wie und warum sie die High School frühzeitig aber immerhin ausgestattet mit einem Abschluss verließ, weiß keiner so genau. Im Anschluss allerdings bewarb sich die 16-jährige an der Columbia Universität in New York um ein Stipendium - das sie zwar erhielt, aber so gut wie gar nicht nutzte. Denn nur kurz nach ihrer Einschreibung begann die Zusammenarbeit mit ihrem Mentor Clive Davis, einem alt gedienten Hasen der amerikanischen Musikindustrie. Auch im Falle der jungen Alicia Cook ist er diesem Glauben erneut anheim gefallen. Davis hatte während seines letzten Jobs in einer Führungsposition bei Arista dafür gesorgt, dass Arista aus dem Preiskrieg um die junge und schöne Alicia als Sieger hervorgeht. Dann verließ Davis Arista und nahm neben anderen auch Keys mit. Nach Beiträgen für die Soundtracks von Hollywood Blockbustern sollte das erste Keys-Album "Songs in A Minor" ganz groß rauskommen. Davis, der weiß wie man inszeniert, sicherte seinem Schützling Heavy Rotation und Auftrittsmöglichkeiten bei den wichtigsten amerikanischen Talk-Shows zu. Danach war der Erfolg kaum mehr aufzuhalten. Das Keys-Debut verkaufte sich seit seiner Veröffentlichung im Jahre 2001 weltweit über 10 Millionen Mal.

Auf die Keys hagelte es förmlich Grammys. Gern unterschlagen wird, dass das Album in großen Teilen von Isaac Hayes arrangiert wird - und damit Keys so in Szene setzt, wie es niemand anders hätte besser machen können. Im Jahr 2003 erschien der Nachfolger mit dem Titel "The Diary of Alicia Keys", für den sie erneut einen Grammy nach dem anderen abräumte. Nach erfolgreichen Kollaborationen mit anderen Neo-Soul Superstars wie z.B. Usher nahm die Keys wie es sich für einen jungen Popstar eben gehört, ein Unplugged-Album auf. Ebenso gehört es sich für jeden jungen Musikstar, den ein oder anderen Hollywood-Film zu drehen. Und so begeht Frau Keys das nächste Jahr mit der Veröffentlichung eines Blockbusters, für den sie nicht nur musikalisch, sondern auch in schauspielerischer Hinsicht verantwortlich ist. "Smokin' Aces" heißt der Streifen - A Movie in A Major, sozusagen.

Im Jahr 2009 erreicht die Karriere Alicia Keys' einen vorläufigen Höhepunkt: Sie singt gemeinsam mit Jack White den Titelsong zum James Bond-Film "Ein Quantum Trost" und verhilft Soul-Star Whitney Houston zum Comeback mit dem Song "No One". Zudem erscheint, nur ein Jahr nach dem Album As I Am, das bereits vierte Studio-Album der 1981 geborenen Sängerin und Songschreiberin: The Element Of Freedom zeigt eine stimmlich wie in den Kompositionstechniken herangereifte Künstlerin.