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Israel Philharmonic Orchestra

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Geschichte

Das Orchester wurde im Jahr 1936 von dem polnischen Geiger Bronislaw Huberman unter dem Namen "Palestine Orchestra" gegründet. Die ersten Mitglieder des Orchesters waren 75 Musiker, die aus Osteuropa in das von Großbritannien regierte Palästina gekommen waren. Das erste Konzert fand am 26. Dezember 1936 in Tel Aviv statt und wurde von dem berühmten italienischen Dirigenten Arturo Toscanini geleitet. Auf dem Programm standen die 2. Sinfonie von Johannes Brahms und die Ouvertüre zur Oper Oberon von Carl Maria von Weber. Wegen der Novemberpogrome 1938 beschloss Huberman, keine Stücke von Richard Wagner mehr in die Konzertprogramme aufzunehmen. Nach der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel 1948 änderte das Orchester seinen Namen in "Israel Philharmonic Orchestra".

Künstlerische Leitung

Bis zum Jahr 1968 hatte das Orchester keinen festen musikalischen Leiter. Von 1968 an war Zubin Mehta musikalischer Berater und Chefdirigent, 1977 wurde er zum Musikdirektor ernannt. Seit 1981 ist er Musikdirektor auf Lebenszeit. Ehrendirigent des Orchesters war von 1949 bis zu seinem Tod der Amerikaner Leonard Bernstein.

Musikalische Berater

  • Zubin Mehta (1968-1977; seit 1977 Musikdirektor)
  • Jean Martinon (1958-1960)
  • Bernardino Molinari
  • Paul Paray (1949-1951)
  • Leonard Bernstein (1947-1949; seit 1988 "Laureate Conductor")
  • William Steinberg (1936-1938)

Gastdirigenten

  • Dean Dixon (1950-1951)
  • Jean Martinon (1958-1960)
  • Gary Bertini (1960)
  • Mendi Rodan (1993-1997)
  • Herbert Blomstedt
  • Gustavo Dudamel
  • Carlo Maria Giulini
  • Josef Krips
  • Kurt Masur (seit 1992)
  • Christoph von Dohnányi

 

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