Greger,Max
Klarinette
Saxophon
Greger,Max
Max Greger gehört neben Kurt Edelhagen, Bert Kaempfert und auch James Last zu den ganz großen und legendären Bigband-Chefs der Nachkriegszeit. Geboren wurde der Jazz-Liebhaber 1926 in München-Giesing. Maßgeblich für seinen späteren Werdegang stellte sich das Geschenk des Großvaters heraus, der seinem Enkel zu dessen zehnten Geburtstag ein Akkordeon schenkte und damit die wohl noch schlummernden musikalischen Talente erwecken half. Schon bald ist Greger Schüler am Münchner Konservatorium, wo er nicht nur Klarinette, sondern auch das später von ihm zum Hauptinstrument erkorene Saxophon spielen lernt. Der noch 18-jährig zum Kriegsdienst eingezogene Greger verdingt sich nach dem Ende des zweiten Weltkrieges als Musiker in amerikanischen Offzierscasinos. Die Gründung eines ersten eigenen Ensembles erfolgt 1948. Und nur 11 Jahre später hat sich die Qualität seiner Arbeit derart herumgesprochen, dass Gregers Combo als eine der ersten nicht-bolschewistischen Bands seit mehr als drei Jahrzehnten eine Tournee durch die damals noch existente Sowjetunion unternehmen.
Während der 1960-er und 1970-er Jahre waren Greger und sein Orchester häufig im Fernsehen präsent ? ein Umstand, der die ohnehin nicht ganz von der Hand zu weisende Popularität Gregers noch vermehrte. Wie auch andere Bigbandleader, z.B. Paul Kuhn, setzte Greger vor allem auf die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten. Ob ZDF, ARD oder die diversen Bigbands der Landesfunk-Häuser ? bei denen er nicht erst seit 1992 als ständiger Gast fungiert. Der noch immer agile Greger scheint so gar nichts vom Rentner-Dasein zu halten und so hat er schon jetzt angekündigt, seinen nunmehr 80. Geburtstag im Rahmen einer mehrwöchigen Geburtstags-Tournee zu begehen. Los geht?s am 2. April in der Philharmonie München.




