Element Of Crime
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Regener, Sven
Trompete
Gesang -
*01.01.1961
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Friedrichs, Jakob Ilja
Gitarre
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Young, David
Gitarre -
*02.05.1949
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Pappik, Richard
Schlagzeug -
*06.12.1955
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Fabritius, Jürgen
Saxophon
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Bauer, Uwe
Schlagzeug
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Lukas, Paul
Bass
Element Of Crime
Element of Crime wird im März 1985 in West-Berlin gegründet. Wie das bei einer Band so ist, folgen erste Songs, erste Auftritte, erste Kritiken und erste Kontakte. Einer davon führt zu ATA TAK und seinem Studio in Düsseldorf, in welchem man die erste Platte der Gruppe in Rekordzeit aufnimmt. 1986 erscheint dann endlich die erste Platte Basically Sad. Obwohl sich die Scheibe weniger als tausendmal verkauft, holt Tim Renner die fünf Jungens an Bord eines Majors, nämlich Polydor.
Nicht Kleckern, sondern Klotzen schien die Parole gelautet zu haben. Denn die Gruppe, deren Debut sich sensationeller weise 800 mal verkauft hat, fährt für die Aufnahmen des zweiten Albums in ein Studio nach London - und dort wartet als Produzent der nicht ganz unbekannte John Cale. Das Ergebnis heißt Try to be Mensch und gilt als erster echter Erfolg der Band. Zur Belohnung darf die Gruppe für die Aufnahmen zum dritten Album nach New York. Und weil es der Musikindustrie damals noch hervorragend ging, bezahlt Polydor das auch alles. Danach wird getourt und 1989 geht alles wieder von vorne los. Diesmal allerdings saßen die Spendierhosen nicht ganz so locker - aufgenommen wird das vierte Album in Berlin. Das enthielt übrigens einen ersten deutschen Titel - und nachdem Pe Werner, Lucilectric und die Prinzen in diesen Jahren so toll deutsch getextet hatten, verlangte das Tim Renner auch von Element of Crime. Weil er der Mann ist, dem die Gruppe kollektive Arbeitsausflüge nach London und New York zu verdanken hat, verschließt man sich seinem Wunsch nicht. Also erscheint 1991 Damals hinterm Mond.
Und obwohl die kleine aber feine Fan-Basis diesen Schritt eher als suboptimal einstuft und bewertet, darf man dank der deutschen Texte 1992 für Herbert Grönemeyer die Konzerte eröffnen. Der Ritterschlag wirkt, das Überalbum Weisses Papier, das in der Folge entsteht, verkauft sich 60.000 mal. Die Band ist dort angekommen, wo sie Tim Renner immer haben wollte. Die Band findet das auch nicht so schlecht und legt mit An einem Sonntag im April gleich einen hinterher. Als Quasi-Speerspitze intelligenter Popmusik deutscher Provenienz verkaufen sich Alben auch leichter. Sowohl An einem Sonntag im April, als auch Die schönen Rosen steigen sofort nach Veröffentlichung in die Charts.
Nach ein paar Auszeiten erscheint 1999 Psycho. Und im Jahr 2000 verbrüdert man sich mit der Kunst-Elite dieser Republik, indem die Band für eine Theater-Inszenierung die Musik schreibt und diese dann unter dem eigenen bekannten Namen verkauft. Und weil der Teufel immer auf den dicksten Haufen scheißt, wird im Jahr 2001 die nächste LP-Veröffentlichung der Band, Romantik zum erfolgreichsten Album der gesamten Band-Geschichte. Jetzt, so denkt sich die Band, kann man auch an anderen Fronten zum Angriff übergehen. Der eine veröffentlicht Kinderlieder, der andere macht sich erneut an die Vertonung der von Freunden inszenierten Theater-Stücke und Sven Regener denkt sich, dass er nach der ganzen Text-Schreiberei zu einem Romancier herangereift ist. Klar, wer gute Lied-Texte schreibt, ist auch ein hervorragender Literat.... Demnächst übernimmt Regener den Vorsitz vom PEN-Club. Wen das nicht interessiert, dem sei gesagt, dass noch im Herbst 2005 ein neues Element of Crime Album das Licht dieser Welt erblicken wird.




