Clash,The
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Jones, Mick
Gitarre
Gesang -
*26.06.1953
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Simonon, Paul
Bass -
*15.12.1956
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Chimes, Terry
Schlagzeug -
*25.01.1955
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Headon,Nicholas Bowen
Schlagzeug -
*30.05.1955
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Levene, Keith
Gitarre
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Sheppard, Nick
Gitarre
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Howard, Peter
Schlagzeug
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Mellor,John Graham
Gesang
Gitarre -
*21.08.1952
+22.12.2002
Clash,The
Anders als viele ikonenhaft verehrte Bands, war es The Clash sowohl mit ihrer Musik, als auch mit ihren in den Texten verarbeiteten Themen und Anliegen, ernst. Der Endzeitmodestimmung Punk, der vorgeblich alles egal war, setzten sie moralische und soziale Ideale entgegen, für die einzutreten sie sich auch während der Zeit ihrer größten Popularität nie zu schade waren.
Das Herzstück der Band waren die beiden Songschreiber Mick Jones und Joe Strummer. Beide spielten in verschiedenen Londoner Lokalbands irgendwo zwischen Rock, R&B und anderen gitarrenlastigen Genres. Nachdem Strummer ein Sex Pistols-Konzert besucht hatte, wollte auch er sich musikalisch härter ausrichten. Willkommener Weise brauchte die London SS, so der Name der Band von Mick Jones, gerade einen Mann. Und nachdem Strummer als neues Mitglied feststand, nannte sich die Band in The Clash um.
Ihre erste Reputation erspielten sie sich als Vorband der Sex Pistols. Jedenfalls sicherten ihnen die paar Konzerte, die sie in dieser Rolle spielen, 1977 einen Plattenvertrag. Innerhalb von nur drei Wochen nehmen The Clash ihr erstes Album auf. Die ausgekoppelte Single White Riot wurde zu einem Überraschungserfolg, denn niemand hatte damit gerechnet, dass eine mehr oder minder unbekannte Band mit der ersten Single auf Platz Zwölf der britischen Charts gelangt. Das selbstbetitelte Debüt erschien nur wenig später und wurde alsbald auf der "White Riot"-Tour in ganz England vorgestellt. Diese Tour festigte den Ruf der Truppe beim englischen Establishment, dem sie als Unruhestifter aller erster Ordnung galten. Allerdings hatten die polizeilichen Drangsalierungen und Schikannen den genau umgekehrten Effekt. The Clash wurden zu englischen Arbeiter-Helden, die dafür, dass sie auf die wahren Missstände hinwiesen, für Lappalien ins Gefängnis gesteckt wurden. Die Arbeiterklasse Englands dankte es ihnen und The Clash hatten in England Hit um Hit.
Nach einer weiteren US-Tour machten sich The Clash an die Arbeit zu ihrem legendären London Calling-Album, dass ihnen den lange ersehnten Durchbruch in den USA verschaffte. Nach einer Veröffentlichung von B-Seiten und anderen Raritäten aus dem Aufnahmekeller der Clash, kam es zur Veröffentlichung von Sandinista!. Das Dreifach-Album gilt noch heute als der schaffenstechnische Höhepunkt einer Band, die, öfter als ihr lieb war, als Punk-Band missverstanden wurde. Danach erschien 1982 zwar noch Combat Rock, das erfolgreichste aller Clash-Alben, aber nachdem 1984 die eine Hälfte der Band, Joe Strummer, die andere Hälfte, Mick Jones, gefeuert hatte, war das Ende von The Clash nur noch eine Frage der Zeit. Nachdem der Clash-Rest ein Album veröffentlich hatte, von dem sich Strummer später distanzieren sollte, wurde die Gruppe 1986 endgültig und unwiederbringlich aufgelöst.
Im Rampenlicht standen The Clash noch einmal am Anfang der 1990er Jahre, nachdem eine weltbekannte Jeansfirma den Song Should I Stay Or Should I Go in einem ihrer Werbespots eingesetzt hatten. Mehr als 15 Jahre nach der Gründung von The Clash hatten sie damit einen weiteren weltweiten Nummer Eins Hit.
Jones hatte sich in der Zwischenzeit mit seinem neuen Projekt Big Audio Dynamite etabliert, während es um Strummer, der ganz kurz bei den Pogues eingestiegen war, erst ruhiger und dann mucksmäuschenstill wurde.




